Anmelden
01_gemeinsam_macht_es.jpg02_gemeinsam.jpg03_macht-es.jpg04_einfachmehr.jpg05_spass.jpg

Der Frauenseelauf 2013 in der MAZ

 

Artikel aus der Märkische Allgemeine

LAUFEN: Rekordresonanz unter alten Eichen

Auf Grund technischer Probleme auf dem Server der MAZ ist dieser Link z.Zt. nicht erreichbar.

Am Frauensee Auftakt zum Brandenburg-Cup / Entscheidungen von 3,5 bis 30 km mit insgesamt 378 Startern

 

GRÄBENDORF - Vorsichtiger Sonnenschein, ein neuer Teilnehmerrekord und die ersten Punkte in der Brandenburg-Cupwertung. Von den 378 Läuferinnen und Läufern, die beim 5. Frauenseelauf an der Start gingen, erreichten 373 Sportler das Ziel.

 

Die längeren Strecken verliefen auf einer 7,5-km-Schleife durch die Dubrow, wobei das Streckenprofil abwechslungsreich war. 6,5 Kilometer führten über Waldwege, ein Kilometer über Asphalt. Dabei galt es, drei Anstiege mit einer Gesamt-Höhendifferenz von 50 Metern zu überwinden. Eichen- und Mischwald bildeten eine besonders reizvolle Kulisse, wobei manche Eichen über 300 Jahre alt waren. Den Frauensee tangierten die Läufer am Ost- und amWestufer.

 

Für die Erwachsenen bis zu den Altersklassen W 50 und M 60 ging es auf der 15-km-Strecke um Cup-Punkte. Tom Thurley, der im Vorjahr noch über 7,5 km gewonnen hatte, lief nun auf der doppelten Distanz einen klaren Vorsprung heraus. Der Läufer vom Caputher SV, der zur Altersklasse M 20 gehört, war nach 53:14 min als Erster im Ziel. Sein Vorsprung vor René Latzke von LG Oberhavel betrug 2:21 min. Als schnellster Lokalmatador belegte Jens Bartusch von der gastgebenden WSG 81 Königs Wusterhausen in 58:22 min den siebenten Platz.

 

Die 15-km-Entscheidung der Frauen gewann Streckenrekordhalterin Carolin Mattern, die für den OSC Berlin startet. In 1:01:03 h verfehlte sie ihre Bestmarke nur knapp.

 

Die Jugendlichen konnten sich ihre Punkte für die Brandenburg-Cupwertung auf der 7,5-km-Strecke holen. Hier siegten Tatjana Petersen vom Potsdamer Laufclub, die nach 32:53 im Ziel war, und Paul Stoy vom Caputher SV, für den eine Zeit von 28:29 min gestoppt wurde.

 

Auch 60 erwachsene Teilnehmer starteten über 7,5 km, wobei es ab den Altersklasse W 55 und M 65 auch um Cup-Punkte ging. Am schnellsten waren Jana Heinrich vom Potsdamer Laufclub in 35:18 min und Daniel Naumann von Asics Frontrunner in 25:51 min.

 

Am 3,5 km-Lauf nahmen 80 Kinder teil. Die Schleife um den Frauensee führte ausschließlich über hügligen Waldwege. Adrian Belkin von der WSG 81 gewann in 15:13 min vor Maximilian Ender vom Caputher SV (15:25 min) und Gabriel Rosenberger vom Königs-Wusterhausener Friedrich-Schiller-Gymnasium (15:28 min).

 

Bei den Mädchen siegte Pia- Gianina Schröter vom Caputher SV in 16:12 min vor der Vorjahressiegerin Elisa Walter aus Rheinsberg (16:41 min) und Juliane Raböse vom Mahlower SV (17:03 min).

 

Die Veranstalter freuten sich auch darüber, dass die Beteiligung der Schulen aus der Region diesmal wesentlich größer als im Vorjahr war. Der Schul-Cup ging auch diesmal wieder an die Kleine Grundschule Töpchin, die mit 18 Startern vertreten war. Dafür wurden, Wiebke Rosenberger, Aaron Bernnicke, Max Stahn und Max Schössow mit ihren Altersklassen-Platzierungen gewertet.

 

Obwohl über 30 km keine Punkte für den Brandenburg-Cup vergeben wurden, gab es auch für die langen Strecke steigende Resonanz. Die 49 Starter hatten dabei vier 7,5-km-Runden zu absolvieren. Ullika Schulz vom LTC Berlin stellte in 2:27:30 h einen neuer Streckenrekordzeit auf. Zweite wurde Anja Luban vom TV Fürstenwalde (2:30:53 h) vor Ina Wachsmuth vom RFV Niederwerbig (2:34:55 h).

 

Bei den Herren siegte Uwe Laenger vom 1. FC Union Berlin nun schon zum dritten Mal in Folge. In 1:56:31 h verwies er Heiko Schönherr vom SV Berlin Chemie (2:02:00 h) und Jens Scheffler von den Bernauer Lauffreunden (2:06:12 h) auf die Treppchenplätze.

 

Trotz der umfangreichen organisatorischen Aufgaben starteten über 20 Läuferinnen und Läufer der WSG 81 und holten damit wichtige Punkte im Brandenburg- Cup. Familie Belkin stellte gleich vier Teilnehmer.

 

Der Kiez Frauensee erwies sich wieder als ideales Umfeld. Im großen Saal fand die Siegerehrung statt, und hier konnten sich die Läufer dann auch am Nudelbuffet stärken. Die Preise für die Gesamtsieger stifteten die WSG 81, Sportline Berlin und BEV Ingenieure Königs Wusterhausen. Hauptsponsor Mineralquellen Bad Liebenwerda sorgte für die Getränke. Den Mitarbeitern des Kiez Frauensee und allen anderen Helfern galt ein ganz herzliches Dankeschön. (mat/eb)