Anmelden
01_gemeinsam_macht_es.jpg02_gemeinsam.jpg03_macht-es.jpg04_einfachmehr.jpg05_spass.jpg

Mannschaftsfahrt zum Kyffhäuserberglauf 9.4.2016

ein Bericht von Matthias

 


Test gelungen

Bei strahlendem Sonnenschein und mit bester Laune kamen 29 Läufer der WSG 81 in der Weidemühle in Kelbra an. Hagen hatte bereits die Startunterlagen in Bad Frankenhausen abgeholt. Bei zünftigem Abendbrot mit Mühlensteak und Bier wurden die Startunterlagen in der gemütlichen Mühlenstube verteilt. Monika und Peggy sowie Andreas, Hagen und Matthias hatten sich für die Marathonstrecke gemeldet. Eine Vielzahl von Startern hatten beim Halbmarathon, den 14,9 km sowie bei der 6 km – Wanderung gemeldet.

Beim Blick in meine Aufzeichnungen fand ich heraus, dass ich zum 12 –Mal am Kyffhäuser war. Das erste Mal 1990 mit meinen Sportfreunden von Ron –Hill unter Leitung von Knut Triebe noch in der Zimmervermietung Weißhaupt nebenan wohnend. Nach dem Lauf wurde stets eine ausgiebige Wanderung mit Nahrungssuche unternommen, da die Pension noch nicht errichtet war. In der alten Mühle wohnte noch die Oma Partzschke.

Ab 1993 gab es dann die neu errichtete Weidemühle in der die Laufergebnisse ausgewertet wurden. Knut tauchte natürlich auch diesmal wieder pünktlich am Abend im Restaurant auf.

Nach einem völlig verkorksten Jahr 2015 mit 3 Monaten Trainingsausfall lief in der neuen M 60 bisher im Training alles rund. Der Störitzseelauf mit unter 41 min über 10 km war schon recht vielversprechend. Danach kam eine Woche leichte Grippe bis Ostern als kleiner Rückschlag. Anfang April dann wieder gutes ausgeglichenes Training und am Wochenende 2 lange Läufe mit vielen Bergen.

Am Start war ich noch ein wenig unsicher, ob sich nicht wieder eine Verletzung eingeschlichen hat. Mit den Wunderstrümpfen von Cep ging aber nichts mehr schief.

Die ersten km locker in 4:30 – 4:50 als Einlaufphase, danach im Pulk die Steigungsstrecke bis zum Fernsehturm deutlich langsamer. Die Berge fallen im Alter immer schwerer, was wohl an der geringeren Muskelmasse liegt. Günter hat mir ein Spezialtraining empfohlen.

Danach meine Lieblingsstrecken immer am Hang entlang auf herrlichen Naturböden zur Rothenburg und zum Kyffhäuserdenkmal. Wieder mit km – Zeiten von 4:30 - 4:40. Ich laufe mit einem Ultraläufer aus Berlin. Er plant den Lavaultra auf La Palma. Am Sonntag ist der Liepnitzseelauf dran und nächste Woche der Fontanelauf in Rauen. Bei km 26 überhole ich die erste Frau auf der Marathonstrecke und wünsche Ihr alles Gute – bei der Siegerehrung bestätigt sich meine Vermutung.  

Bei km 30 stürme ich an Familie Börnecke vorbei. Immer noch keine Probleme und die Stimmung steigt von km zu km, da ich weiß, dass es fast nur noch bergab geht. Die Zeiten liegen wieder zwischen 4:20 und 4:40 min/km. (in den 90 zigern waren das mal Zeiten mit einer 3 vorn)

3 km vor dem Ziel laufe ich an Jeanine vorbei und muntere Sie kräftig auf. Ab dem Panorama geht er nur noch steil bergab, was mir nicht so gut liegt aber trotzdem schnell ist.

Dann der Lauf durch die Gassen der Stadt und der Zieleinlauf. Erst danach bemerke ich, dass ich mit den 3 x 6 km Damen Siegrun, Bärbel und Mary eingelaufen bin – perfektes Timing. Jens Rossa fragt mich, ob ich abgekürzt hätte, weil ich nach 3:27:24 schon da bin. Als Vollblutsportler der frühen Stunde würde ich das natürlich, abgesehen davon, dass das bei der Streckenführung kaum möglich ist, natürlich als äußerst unsportlich ansehen.

Ein Blick in meine Aufzeichnungen sagt mir, dass ich 2010 die Strecke in 3:23 absolviert habe, also fast in der gleichen Zeit.

Meine neue Garminuhr hat glücklicher Weise bis zum Ende durchgehalten und jeden km aufgezeichnet.

Im großen Zelt kauft Uwe sich bei Waldemar Czierpinski noch ein paar Schuhe. 1985 war Waldemar mal zum Vortrag in meinem alten Sportverein BSG Außenhandel in Berlin. Ein sehr sympathischer Doppelolympiasieger im Marathon, wie es Ihn wohl in Deutschland nicht mehr geben wird.

Nach dem Lauf treffen wir uns zu Acht im Bauernkriegspanorama und genießen Kultur und die Genüsse und Ausblicke des Kaffees im Panorama.

Den Abend lassen wir in der Mühlenstube ausklingen und wandern zu Fünft noch einmal zum Stausee.

Am nächsten Tag sehen wir uns mit Bettina noch die Königs – Pfalz in Tilleda an und fahren dann nach einem Zwischenstopp bei Tante Gerda in Halle – Döhlau zum Mittag nach Hause.

Ein sehr gelungenes Wochenende findet seinen Ausklang.

Nach so einer Anstrengung werde ich 2 Tage ausruhen und danach wieder locker mit dem Training beginnen. Noch 6 Wochen bis zum Supermarathon. Jetzt nichts falsch machen und noch 5 Wochen gut trainieren.

Matthias